Wenn du mal nach Rumänien kommen willst, so musst du dir das hier unbedinkt anschauen. Zwar wird Rumänien etwas zu positiv dargestellt, aber die meisten Sachen passen :D
Das Schwarze Meer
Eingestellt von Doro um 17:51 Links zu diesem Post
Labels: Das Schwarze Meer, Reise nach Rumänien, Rumänien
Was nun?
Der ganze Qualm mit der Schule und dem Abitur ist vorbei. Ich und Dragos haben alles gut bestanden, nun haben wir in den nächsten 3 Monaten kaum was zu tun. Ich würde mal sagen, es ist die optimale Gelegenheit, das zu unternehmen, was wir schon lange tun wollten: mit euch durch die Stadt zu wandern und alles über das Land zu erzählen.
Ich hab heute einen Artikel über Bukarest gelesen, der genau mit diesem Satz anfing: "Rumäniens Hauptstadt hat viele Vorzüge. Sie ist übersichtlich, modern und sauber."
Übersichtlich? Modern? Sauber? Ich würde mal sagen, solche Konzepte sollte man mit mehr sorgfältig benutzen. Abgesehen davon, dass der Artikel auf einer deutschen Webseite veröffentlicht wurde, kann man nur entnehmen, dass er für die Deutschen bestimmt ist und somit an einen Vergleich zwischen Bukarest und einer deutschen Stadt knüpft.
Ich würde am besten Bukarest mit Berlin zu vergleichen, erstens weil beide Hauptstädte sind und zweitens, da Berlin eine der Städten ist, die ich etwas kenne.
Kommen wir zurück: ist Bukarest übersichtlich... modern... sauber? Vollkommener Schwachsinn. Nein! Ich kann leider keine Argumente aufs Papier liefern, falls ihr aber eines Tages hierher kommt, werde ich euch konkrete, interesante, unvorstellbare und amüsante Fakten zeigen, die gerade die Unübersichtlichkeit von Bukarest konturieren.
Mondern - Ich könnte die Hauptstadt Rumäniens nicht alt einer der modernsten und hochentwickelsten Zentren Europas ansehen können. Es werden natürlich moderne Gebäude gebaut, neuste Technologien benutzt, leider sind es meist Asnahmen von den "Regeln". Stellt euch aber nicht vor, dass ihr vom Flughafen mit einer Kutsche abgeholt werdet, dass es hier kein Internet und keine Elektrizität gibt. Ich hab schon mal so etwas erlebt: einst kamen Verwandte bei uns und fragten uns zuvor ob sie Adapter für die Steckdosen bräuchten, um ihre Handys zu laden. Nein, nein, so viel sind wir von der Technologie her nicht zurückgeblieben. Meist haben wir nur 1-2 Monate Verspätung (Bsp: wenn Canon gerade eine Superkammera auf den deutschen Markt kauft, so wird sie man in den Geschäften aus Rumänien 1-2 Monate später kaufen können - wenn ich sie aber dringend haben will, so werde ich sie mir übers Internet bestellen). Zusammenfassend kann Bukarest nicht als eine supermoderne Stadt angesehen werden, eher als eine Mixtur zwischen Alt und Neu (Beispiel- ein brand neues Gebäude wird direkt neben der alten katolischen Kirche St. Iosif gebaut). "Eine Stadt der Kontraste" das ist Bukarest.
Es bleibt uns nur noch ein Adjektiv stehen: sauber. Und hier wären viele Sachen zu besprechen. Unheimlich sauber, dass man hier Abendsbrot vom Fußboden abessen kann, ist es in Bukarest nicht. Aber extrem dreckig auch nicht (hängt aber viel ab von den Stadtvierteln). Das Zentrum und die Straßen wo meist Museen liegen, werde oft und gut gereinigit. Leider ist die Situation am Rande der Stadt (z. Bsp. in Ferentari oder Pieptanari) etwas anders.
Wie schon erwähnt, was die Reinigkeit der Stadt angeht, sind noch viele Sachen zu besprechen und besser gesagt, viele Orte der Stadt zu besichtigen.
Ich möchte mit meiner kleinen Analyse dieses Artikels weitermachen. Mein Ziel wird es aber nicht sein, euch alle streng zu überzeugen, dass es sich auf keinen Fall lohnt, nach Bukarest zu kommen, sondern die rumänische Kultur und Lebensweise aus dem vielen Dreck zu entziffern.
Ein deutscher Lehrer, der 8 Jahre hier verbracht hatte und nun zurück nach Deutschland umziehen musste, hat mir vor seiner Abfahrt gesagt, er würde hier um alles in der Welt bleiben, trotz des Schmutzes, den unlösbaren Problemen der Gesellschaft, den Vorurteilen der Deutschen, die das Land noch nie gekannt haben.
Eingestellt von Doro um 12:22 Links zu diesem Post
Labels: Bucharest, Bukarest, Reise nach Rumänien, Rumänien- einfach unglaublich
Bukarest Hauptbahnhof
Und wer schon mal daran gedacht hat mit dem Zug nach Rumänien zu fahren, dem stehen 2 Routen zur Verfügung. Entweder via Prag oder Wien.
Enstation: der Bukarest Hauptbahnof.
Tut mir leid dass ich so lange nichts mehr geschrieben habe, es kommt davon da ich mit der DSD-Prüfung und mit den Vorbereitungen fürs Abitur nicht mehr so viel Freizeit hatte.
Eingestellt von Doro um 19:23 Links zu diesem Post
Labels: Bukarest, Reise nach Rumänien
Die Armut in Rumänien
Die Armut in Rumänien ist nicht wie die in Ethiopien, in Afrika oder in Nordkorea. Der meiste Teil von Rumäner leidet gar nicht unter Armut sonder nur beobachtet sie jeden Tag. Das alltägliche Leben hier ähnelt unerwartet stark mit dem in Deutschland. Man steht auf, steigt in die U-Bahn oder ins Auto, fährt zur Arbeit, kommt dann Abends wieder nach Hause und macht Feierabend. Wir kaufen Lebensmittel ein genau wie die Deutschen, wir telefonieren, wir haben einen PC zu Hause, wir haben eine Internetverbindung, Wi-Fi Networks überall in der Stadt, McDonnald´s, Burgerking, Pizza Hut, KFC. In Rumänien gibt es fast alles was es auch in Deutschland zu sehen gibt.
Wie gesagt, die Armut wird von uns so angesehen, als ob sie nicht ein Teil unseres Landes wäre, wir alle betrachten sie von außen, als ob keiner daran teilnehmen würde. Wir treffen Bettler gewöhnlich bei den Eingängen im Supermarkt, in die Kirche. Meist sind es alte Leute, die aus ihrer Rente nicht leben können. Manchmal frage ich mich wie diese noch überleben können, einen Dach unter dem Kopf haben sie nicht und genug Geld um sich Lebensmittel zu besorgen auch nicht. Sie klauen nicht, sie schimpfen nicht und betteln auch nicht, sondern stehen an den Eingängen oder auf den Boden und glotzen dich mit ihrem traurigen Antlitz an, so dass es dir unmöglich wird keine Mitleidsgefühle zu fühlen.
Diese ist die einzige Form der Armut die von den Turisten zu spühren ist. Natürlich gibt es auch Tausende von Familien die versuchen ihre finanzielle Probleme nicht in aller Öffentlichkeit zu lösen, mit solchen Armutsfällen aber kommt ein Gast, ein Turist gar nicht in Kontakt.
Eingestellt von Doro um 15:57 Links zu diesem Post
Und wie kommt dann der Weihnachtsmann?
Noch nie hatten wir solch warmes Wetter im November. Bis Gestern gab es hier am Tag über 20 C, man konnte den ganzen Tag lang Fahrrad fahren, eine Sache von der ich in den vorigen Jahren nur träumen könnte.
Was die Wettervorhersage angeht, werden für Dezember 20 C angesagt und nur wenig Schnee. Na dann, ihr aus Deutschland, wenn ihr euch ein warmes, gemütliches und spannendes Weihnachtsfest wünscht, so könnt ihr ein solches in Rumänien feiern!
Wir wird aber der Weihnachtsmann bei 20 C noch kommen können?!
Eingestellt von Doro um 18:30 Links zu diesem Post
Labels: Reise nach Rumänien, Rumänien- einfach unglaublich, Weihnachten
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